30.000 Besuche auf Pornowebseiten pro Sekunde – und da ist noch nicht mal die Anzahl an erotischen Audios und Texten, die täglich konsumiert werden, mit eingerechnet. Porno – ob visuell, auditiv oder auf Papier – scheint gerade in unserem Cyber-Zeitalter allgegenwärtig. Jede vierte Suchanfrage im Netz dreht sich um den Orgasmus. Da könnte man sich fragen: Ist das normal? Dabei sind erotische Inhalte längst keine Entdeckung des 20. Jahrhunderts.

Freizügige Zeiten

In der Antike beispielsweise hatten die Menschen ein.. sagen wir mal recht ungeniertes Verhältnis zur Sexualität – oder anders ausgedrückt: Das Leben war voll von Sex, Orgien und Freizügigkeit. Sex und seine Zurschaustellung – und damit ist nicht nur die Kunst gemeint – war so normal, dass man beinahe nirgendwo hingehen konnte, ohne über irgendwen beim Geschlechtsakt zu stolpern. Pornografie war sogar so universal, dass sich der Konsum von erotischen Inhalten längst nicht nur auf den privaten Bereich beschränkte: Auf Tellern, Vasen, Wandgemälden oder Gräbern – überall waren Menschen beim Lust- und Sinnesrausch abgebildet. Die Verbindung von Sex und Kunst – Pornografie sozusagen – hat nun mal seit Anfang der Menschheitsgeschichte einen ähnlich hohen Stellenwert wie Sex selbst – wieso sollte es da heutzutage anders sein?

Porno? Yes, please!

Abgesehen von den Orgien der Anrike hat der Fakt, dass erorische Inhalte auch heutzutage immer salonfähiger werden, enormes Potenrial: Denn zum einen sorgt das dafür, dass unser Umgang mit Sexualität unverkrampfter und befreiter vonstarrengeht – halleluja !- und zum anderen ist es schlicht eine Bereicherung unseres eigenen Lustrepertoires. Der Konsum von erorischen Audios, Videos oder Literatur ist eine unfassbar gute Möglichkeit, die eigene Sexualität zu erforschen. Wir können herausfinden, auf was wir stehen oder wie wir – gerade in Langzeitbeziehungen – unseren Sexalltag noch bereichern können.

Eine Studie der Universität Laval in Kanada beispielsweise fand heraus, dass der Konsum von erotischen Inhalten für die allermeisten Leute keineswegs negative Auswirkungen hat – sondern ganz im Gegenteil – eine Bereicherung darstellt: 75,5 % der Probanden berichten von mehr Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben und weniger sexueller Zwanghaftigkeit.

There´s a revolution (in) coming…

Vor allem in der für lange Zeit eher männerdominierten Pornoindustrie findet ein Umdenken statt. Das macht es endlich auch für Frauen leichter, Zugang zu Inhalten zu finden, die über Botoxlippen an aufgepumpten Penissen hinaus gehen. Der Begriff „ethische Pornografie“ ist spätestens seit dem Aufstieg von feministischen Pornoregisseurinnen wie Erika Lust zumindest kein Fremdwort mehr. Filmemacherinnen wie Lust geht es neben fairen Arbeitsbedingungen und einer verantwortungsvoll abgebildeten Sexualität vor allem um den weiblichen Höhepunkt – und darum, dass Frauen beim Konsum von erotischen Inhalten wirklich Spaß haben. Entscheidend ist, dass der Konsum und Umgang von und mit erotischen Inhalten sich mit uns weiterentwickelt – und auch weibliche Fantasien mehr Raum bekommen.

Make your own Porn

Hast du dir schon mal vorgestellt wie es wäre selbst Darstellerin zu sein und einen ganzen Film so zu dirigieren wie du es möchtest und dich dabei als auch professionell filmen zu lassen? Dreams come true! Inzwischen kannst du dich von einem professionellen Team beraten und filmen lassen, sodass dein Film sowohl im Detail als auch im Bildausdruck, so
ansprechend und tasty ist, wie in deiner Fantasie. Warum nicht eine ganze Schublade voller eigener Filmchen haben? Sounds great!

Female Empornment

Eine Studie hat sogar herausgefunden, dass Frauen, die Pornos konsumieren – ob auditive oder visuelle – mehr genießen, intensiver fühlen und eher zum Orgasmus kommen. Trotzdem haftet dem Sehen oder Hören von Sex Content als Frau auch noch in der Gegenwart ein gewisses Stigma an. Dabei kann der Konsum sich als absolut empowernd erweisen: Nicht nur das die inzwischen recht vielfältige Darstellung verschiedener Körperbilder dazu beitragen kann, seinen eigenen mehr zu akzeptieren. Mehr Selbstakzeptanz führt auch zu mehr Selbstliebe, Neugier und Offenheit – und wer sich beim Solosex traut, neues auszuprobieren kann das auch beim Sex mit anderen Menschen besser kommunizieren.

Um also nochmal auf die Frage zurückzukommen: Erotische Inhalte zu schauen, zu hören oder zu lesen ist – zumindest für Frauen – noch nicht normal. Wir arbeiten aber hart daran, dass es bald so weit ist 😉 .

ÜBER FEMTASY

femtasy ist kein Porno und kein Podcast.

Kein dreckiges Geheimnis unter der Decke und keine plakative Botschaft an die Welt. femtasy ist ein Moment. Der Moment, in dem du auf deine Lust hörst – wortwörtlich.

 Your kink. Your choice.

Du möchtest die Realität hinter dir lassen? Stories entführen dich in eine andere Welt. Du magst es authentisch? Echte Sex-Sounds machen dich feucht. Du willst dich neu entdecken? Unsere Soul-Audios schicken dich auf eine Reise durch deinen Körper.

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